ExtraSchicht – die Mittsommernacht der Industriekultur

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Überall in der Metropole Ruhr: „ExtraSchicht – die Mittsommernacht der Industriekultur“
Internationale Künstler an 40 Spielorten

Am 21. Juni 2008 fährt das Ruhrgebiet wieder eine ExtraSchicht. Die achte Auflage der Kulturveranstaltung steht dabei ganz im Zeichen der Mittsommernacht. Mehr als 150.000 Menschen machen aus der kürzesten Nacht des Jahres das längste Kulturfest – an 40 Spielorten, überall in der Metropole Ruhr. Von 18 bis 2 Uhr verwandeln sich die Industrieanlagen des Ruhrgebiets in faszinierende Spielorte der Kultur. Kunstvoll illuminiert, werden Zechen und Stahlwerke, Halden und Hallen, Fördertürme und Produktionsstätten zu einzigartigen Locations. Spektakuläre Inszenierungen entführen in die Vergangenheit der Region und beleuchten ihre Zukunft als Europäische Kulturhauptstadt 2010. Raum- und Landschaftsbespielungen, internationales Straßentheater der Spitzenklasse, ungewöhnliche Performances, illustre Walk Acts und innovative Klänge schaffen eine kreativ-sinnliche Atmosphäre. Vier Spielorte stehen dabei als Drehscheiben im Zentrum: Das Rheinische Industriemuseum in Oberhausen, die Zeche Waltrop, die Bochumer Jahrhunderthalle mit dem Westpark sowie der Tetraeder und das alpincenter in Bottrop setzen sich mit einem themenorientierten Sonderprogramm sowie einem besonderen Finale in Szene und sind die logistischen Drehpunkte.

In Kooperation mit dem Urlaubsland Kärnten - im sonnigen Süden Österreichs, präsentieren sich im alpincenter die 3 Mankalan. Dieses Trio vermittelt durch Gesang und Kurztexte das lustige sonnige Kärntner Gemüt.
Kärntner Holzsäge Künstler, die in Windeseile aus Holzstämmen Skulpturen sägen.
Holz ist schon seit langer Zeit ein wichtiger Bestandteil im Kärntner Alltag. Die Menschen leben von und mit Holz. Waren es früher Werkzeuge und Geräte die für den Alttag benötigt wurden, gehen nun Alttag und Kunstwerk ineinander über. Holz bietet für viele Menschen eine Lebensgrundlage und ist zugleich auch ein bedeutender Kulturträger. Viele Gegenstände - von Kinderspielzeug, Gebrauchsgegenstände, Musikinstrumente, Altäre, Häuser, Brücken und Kirchen - wären ohne Holz undenkbar.

Damit die Besucher gut durch die Nacht kommen, hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ein ausgeklügeltes Mobilitäts¬konzept entworfen. Shuttle-Busse verbinden die Spielorte miteinander, zusätzlich wird der Regel¬verkehr verstärkt. Das ExtraSchicht-Ticket gilt als Eintrittskarte für alle Spielorte und Programmpunkte und berechtigt zugleich zur freien Fahrt mit den Shuttle-Bussen sowie -schiffen und den Nahverkehrslinien im Netz des VRR, des Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL) und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).